Eckartschrift 253:
Vom Nationalcharakter der Deutschen

Schon der Römer Tacitus schrieb über die Germanen, sie seien ein „reiner, nur sich selbst gleicher Menschenschlag eigener Art“. Jahrhunderte später beschäftigte sich Friedrich Schiller mit dem „deutschen Nationalcharakter“. Auch Wilhelm von Humboldt forschte zur Menschenkenntnis. Heute, nach den Höhen und Tiefen der letzten zweihundert Jahre, stellt sich die Frage aktueller denn je: Was ist es, was einen Deutschen ausmacht? Was sind seine Charaktereigenschaften? Was bedingt unsere Persönlichkeit? Ein wichtiges Thema, ein großes Thema, dem sich die neueste Eckartschrift Vom Nationalcharakter der Deutschen von Eduard Huber widmet.
Nach einer kritischen Analyse der psychischen Verfaßtheit der heutigen Deutschen nimmt sich Huber die wichtigsten Charaktereigenschaften vor, für die wir Deutschen nicht nur bekannt sind, sondern die uns auch zutiefst zu eigen sind. Bescheidenheit und Rechtschaffenheit, Naturliebe und Fleiß, Wißbegierde und Pflichtbewußtsein werden genauso untersucht wie das schwankende Selbstbewußtsein und die Folgen unserer Gewissenhaftigkeit.
Während Spanier, Franzosen und Engländer Weltreiche schufen und selbst Portugiesen und Niederländer große Kolonien erwarben, saßen die Deutschen „von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“ in ihren Klein- und Mittelstaaten und kultivierten ihr Geistes- und Seelenleben, schufen große Werke der Technik, der Kunst und der Musik und durchdrangen die Welt, das, „was sie im Innersten zusammenhält“. Leistungen, von denen alle Welt bis heute profitiert. Leistungen, die ihren Ausgang in unseren Charaktereigenschaften nahmen. Leistungen, auf die wir zu Recht stolz sein können und sollen.

Und so kommt der Autor zur Erkenntnis: Nur ein Volk, das an seine Tugenden glaubt und weiß, wer es ist, kann bestehen. Andernfalls wird es zum Spielball der Weltpolitik, die zynisch über es hinweggeht. Und die Substanz der deutschen Begabungen, unser Nationalcharakter, ist immer noch vorhanden, denn er liegt uns im Blut. Die Eckartschrift wirft einen positiven Blick auf das, was uns ausmacht, ohne pathetisch oder chauvinistisch zu sein. Das tut gut, gerade in unseren Tagen. Eine Eckartschrift zur Selbstfindung.

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